• Aussendung 13.02.2012: Aktuelle PA SPÖ / Edith Sack: SPÖ-Erfolg - keine vorzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen ©

Sparpaket: SPÖ konnte „Hämmer“ beim Pensionsrecht für Frauen abwenden!

Eisenstadt, 13. Februar 2012. – Die burgenländische SPÖ-Frauensprecherin LAbg. Edith Sack begrüßt, dass es im Zuge des Sparpaketes zu keinen einseitigen Verschlechterungen im Pensionsrecht für Frauen kommt. „Die ‚Hämmer’ konnten abgewendet werden. Es kommt zu keiner vorzeitigen Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters für Frauen. Die SPÖ hat außerdem durchgesetzt, dass es für Pensionen bis 1000 Euro auch 2013 und 2014 den vollen Teuerungsausgleich gibt. Auch davon profitieren Frauen, die in der Regel über Kleinpensionen verfügen, überdurchschnittlich.“

Eine völlige Angleichung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters von Frauen und Männern dürfe es erst geben, wenn es auch eine vollständige Gleichstellung in allen anderen Lebensbereichen gibt. Die Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsalters sei bereits vorgesehen und 1992 beschlossen worden. Ab 2024 wird die reguläre Alterpensionsgrenze jährlich um 6 Monate erhöht. „Bei diesem Fahrplan bleibt es. Das macht es möglich, gleichzeitig auch die noch immer ausstehende berufliche und finanzielle Gleichstellung von Frauen mit Männern zu erreichen“, betont Sack.

Angesichts des vereinbarten Zieles, das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen, müssten die Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmerinnen verbessert werden. „Ältere Frauen sind besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Jetzt braucht es gezielte Maßnahmen, um ihre Position zu stärken. Auch die Wirtschaft muss ihren Beitrag zu leisten. Die häufige Praxis des ‚Abschiebens’ älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit muss beendet werden", fordert Sack.

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